Statistik zur Immigration
(erabeitet von Janosch Baumann, Jan Laschus und Jannes Kiek-Ahrens)
Die folgenden Informationen haben
wir im Internet recherchiert.
In der Bundesrepublik Deutschland wurden im Jahr
2000 insgesamt 78.564 Asylanträge gestellt.
Die Herkunftsländer sind aus dem "pie chart" ersichtlich.

Für Hamburg sind die Zahlen wie folgt: Hauptherkunftsländer der Asylsuchenden
in Hamburg sind (1998):
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Herkunftsland |
Zahl
der Asylsuchenden |
|
Afghanistan |
1.230 |
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Sierra Leone |
574 |
|
BR Jugoslawien |
371 |
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Iran |
339 |
|
Türkei |
319 |
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Guinea |
211 |
|
Ägypten |
123 |
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Elfenbeinküste |
101 |
|
Algerien |
94 |
|
Irak |
85 |
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Summe der Hauptherkunftsländer: |
3.447 |
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Jahresergebnis |
5.006 |
Reisewege von Asylbewerbern

Die Hauptreiserouten der Asylbewerber in die Bundesrepublik Deutschland führen über
die Staaten der ehemaligen Sowjetunion, Ost- und Südosteuropa sowie über die
Türkei. Je nach Herkunftsland haben sich bei den Asylbewerbern bestimmte Reiserouten
herausgebildet. Dabei zeigt sich, dass insbesondere Asylbewerber aus dem asiatischen
Bereich vorzugsweise den Weg über die Staaten der ehemaligen Sowjetunion und
Osteuropa wählen, wogegen Asylbewerber aus dem Nahen und Mittleren Osten ihren
Weg über die Türkei in die Bundesrepublik Deutschland suchen. Auf diesen Routen
nutzen die Asylbewerber in der Regel eine Vielzahl unterschiedlicher Verkehrsmittel.
Die Einreisen auf dem Luftweg in die Bundesrepublik Deutschland erfolgen
entweder im Direktflug aus dem Herkunftsland oder über Transitstaaten.
Die Asylbewerber wählen - unabhängig vom Herkunftsland - in vielen
Fällen die Route über Südostasien (z. B. Thailand, Singapur).
Auch die Türkei (Istanbul) dient den Asylbewerbern bei der Einreise
auf dem Luftweg als Drehscheibe.
Um
detaillierte Informationen zu den Reiserouten und -modalitäten
der Asylbewerber zu erhalten, befragen Reisewegsbeauftragte des
Bundesamtes seit Dezember 1998 Asylbewerber nach dem Verlauf und
den näheren Umständen ihrer Reise in die Bundesrepublik Deutschland.
Hierbei bestätigt sich, dass Asylbewerber immer häufiger von international
operierenden Schleuser-organisationen nach Deutschland und in die
anderen EU-Staaten gebracht werden. Den Schwerpunkt der Einschleusungen
bildet die 1.264 km lange Grenze zu Polen und Tschechien, wobei
mehr Schleusungen über Tschechien erfolgen, da die Topographie
des deutsch-tschechischen Grenzgebietes hierfür besser geeignet
ist.
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