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Youth & Violence - USA

Hier einige Schlagzeilen und Artikel aus US- und UK-Zeitungen der letzten Jahre: Immer wieder zeigt sich eine ganze Nation vor allem dann schockiert, wenn Jugendliche und Kinder in Schießereien verwickelt sind oder gar Massaker in Schulen anrichten.

Jüngstes Beispiel:

Dennoch hat der Besitz von Waffen in den USA "Western"-Tradition ("the frontier spirit"), und laut Statistik befand sich 1999 in über 35 von 100 US-Haushalten eine Waffe. 

Diese Zahl ist - trotz rückläufiger Tendenz - beängstigend. (Wie ist es bei uns - in der Bundesrepublik Deutschland ?)

Nach den Todesschüssen an der "Columbine High School" in Littleton/Colorado (dort starben im April 1999 12 Schülerinnen/Schüler und 1 Lehrer), wurde der Präsident der "National Rifle Association" in einer Zeitungsschlagzeile wie folgt zitiert:

Nicht Waffen also sind Schuld, sondern "Eltern und Schule" - so jedenfalls nach der Logik jenes Waffenbesitz-Lobbyisten. -


Nachdem sich 1995 der 4-jährige "Little Ben" "zufällig" selbst tötete, waren die Zeitungen voll von Empfehlungen ("safety rules") wie dieser:

 

Zwei Regeln sind offenbar vergessen worden:

If you are a gun owner, dump your gun.

If you are not a gun owner, don't get one.

(Wer sich intensiver mit dem Thema auf Englisch befassen möchte, findet bei www.cnn.com einen guten Einstieg mit vielen Links, z.B. zu den bekannten "Gallup"-Umfragen, speziell zu diesem Thema: www.gallup.com/poll/releases/pr010306.asp).