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Gesamtschule Bergedorf: School life

Ein Tag im Leben von Schülern an der GSB

Hier schildern Schüler der 10e/GSB, wie ein üblicher Mittwoch aus ihrer Sicht abläuft, und "zwischen den Zeilen" kann man hier und da auch "Lust und Frust" herauslesen.

 

Morgens kommen alle Schüler - mehr oder weniger pünktlich - auf unterschiedlichen Wegen in die Schule: Einige werden von den Eltern gebracht oder gehen zu Fuß; das Fahrrad und der Bus sind aber wohl die meistgenutzten Verkehrsmittel, um zur Schule zu gelangen. Meistens beginnt der Unterricht schon in der ersten Stunde – also um 7.55. Es gibt aber auch Klassen, die ausschlafen können.

Mittwoch, der 31. Januar 2001: Mein Name ist Jan, und ich gehe in die 10e der Gesamtschule Bergedorf. In den ersten beiden Stunden steht Sport auf dem Stundenplan. Die Jungen wollen Fußball spielen, und die Mädchen wollen Badminton spielen. In der ersten Stunde bestimmt aber erst mal der Lehrer, was gemacht wird. Wir werden in zwei Teams aufgeteilt und versuchen, einen riesigen Ball gegen die Wand des gegnerischen Teams zu werfen. In der zweiten Stunde dürfen wir dann Fußball spielen. Ich bin im Tor und halte wie ein Weltmeister. – Nach der großen Pause eine Doppelstunde Deutsch, in der wir den Roman „Kaspar Hauser" bearbeiten. Nach zwei Stunden ist auch dieser Alptraum überstanden. Danach haben wir wieder eine große Pause, in der wir aber in der Klasse bleiben, da wir in der nächsten Stunde hier Englisch haben. Unser Englischlehrer ist zwar ein bisschen krank, aber er hat trotzdem Kraft genug, um uns Aufgaben zu stellen. Wir arbeiten zunächst in unseren Grammatikbüchern und dann haben wir einen Zeitungsartikel über übergewichtige Kinder in den USA und in Finnland gelesen und diskutiert.

Die 5-Minuten-Pause nutzen wir, um die Klasse für die folgende Mathe-Stunde zu wechseln. Wir beschäftigen uns mit Körperberechnung und verteilen die Aufgaben für unsere "Mündliche Überprüfung", die alle Schülerinnen und Schüler am Ende von Jahrgang 10 machen müssen. Danach können diejenigen, die keine 2. Fremdsprache haben, gehen.

Die mit den Fächern Spanisch und Französisch jedoch müssen noch eine weitere Stunde absolvieren. Ich jedoch kann nun schon den Weg nach Hause einschlagen und mich von einem "harten" Schultag erholen.

Yves Hüttmann & Jan Steinacker, 10e

 

Below, one student describes "a typical Monday". Note that - generally speaking - the Monday is not typical since usually the pupils leave school at 1.15pm. 

My name is Lasse and I'm a student of class 10e ("world in touch").

I get up at 6.45 (it's too early !). I've got my breakfast and at 7.30 I go to school by bike. I never leave home punctually, always late. At 7.55 school begins.

On Monday we start with a history/politics lesson. Then we have a short break of 5 minutes and after that: Math.

Then there is a long break of 20 minutes - in this time I go to the bakery near the school. Also, I meet friends from other classes.

Then we have two lessons "French" with a short break (5 minutes) in between, after that another break of 20 minutes. Now we have English, and on Monday that's the last lesson before a three hours break. After the break we have two lessons of Music.

When my school day is over at 5 p.m., I go home (by bike). Now I have to do my homework or have to learn for a class test next day. After that, at about 6 p.m. I go to my sport. I play basketball and tennis in a club. Monday is the day for basketball, and I play for two hours. Then I go home and sometimes I have to learn or finish my homework.

That’s my Monday.

Lasse Stoltenberg

 

 

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