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Gesamtschule Bergedorf:                    Till Burmeister

Berufspraktikum 2000 - AM Informatik GmbH

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Berufe und Tätigkeiten bei der AM Informatik

In der AM Informatik GmbH gibt es verschiedenste Berufsbilder. Es gibt Informatiker. Der Informatiker arbeitet zum Beispiel an dem Webauftritt der Volksfürsorge. Dies tut er, indem er die Vorschau erstellt oder die Texte bearbeitet. Es gibt jedoch auch noch andere Berufsbilder wie zum Beispiel die Hardwarespezialisten; ihre Aufgabe ist es, die Computer im ganzen Volksfürsorge Haus am Leben zu erhalten. Sie beheben hauptsächlich Probleme mit der Hardware, jedoch arbeiten sie oft auch im Softwarebereich. Daher haben diese Leute auch viel Ahnung von der Software, mit der im Haus gearbeitet wird. 

Ich habe außerdem einmal mit einer Frau aus dem Betriebsrat gesprochen. Der Betriebsrat hat die Aufgabe, Kollegen oder Mitarbeiter zu vertreten. Er schützt sie vor Entlasungen, vor unbezahlten Überstunden, und er guckt der Geschäftsleitung auf die Finger, damit alles seine Ordnung hat. In der AM Informatik gab es nicht viele Entlassungen nach der Trennung der AM Informatik und der Volksfürsorge, sondern viele Mitarbeiter der AM Informatik haben gekündigt, da sie nicht wußten wie es jetzt weiter geht.

In der AM Informatik sind die Informatiker hauptsächlich angelernte Informatiker, das heißt, sie sind keine studierten Informatiker. Sie sind umgeschulte Mathematiker, Elektriker oder Versicherungsverkäufer. Die Leute, die heute jedoch eingestellt werden, sind studierte Informatiker. Früher, als man so viele Leute umschulte, gab es den Beruf Informatiker noch gar nicht, er mußte erst erstellt werden, daher wurden Leute gerne aus anderen Berufen zum "Informatiker" gemacht.

Da die AM Informatik GmbH für die Volksfürsorge arbeitet, arbeiten die Mitarbeiter beider Firmen eng zusammen. Zum Beispiel treffen sich die Leute, die das Web prorammieren sollen, mit denen, die für das Marketing der Volksfürsorge zuständig sind. Sie besprechen dann Probleme, die entstanden sind und wie man sie lösen kann. Deshalb ist es schwer, bei so einer Firma ein Berufsbild zu bestimmen. Die AM Informatik GmbH bietet auch eine Ausbildung zum Fachinformatiker an.

Es ist so, dass der klassische Beruf Informatiker sich verändert, viele Grafikarbeiten kann man jetzt mit Programmen wie Dreamweaver erledigen. Jedoch ist es so, dass die meiste Arbeit noch daraus besteht ganz normale Programme zu schreiben. Die müssen dann auf dem Großrechner bearbeitet werden. Der Informatiker ist ein zukunftsorientierter Beruf, da in der Welt bald alles nur noch über Computer läuft.

Als nächstes stelle ich einige Berufe vor mit denen ich während meines Praktikums in Kontakt gekommen bin:

Informatiker/in

Ausbildung:

Bei der Ausbildung zum Informatiker/zur Informatikerin handelt es sich um eine berufliche Fortbildung, die an Fachschulen durchgeführt wird.

Zugangsvoraussetzungen sind in der Regel:

Realschulabschluß oder gleichwertiger Bildungsstand, Abschluß der Berufsschule und Abschlußprüfung in einem für die gewählte Fachrichtung zugelassenen Ausbildungsberuf Berufstätigkeit von ungefähr 3 Jahren, abhängig von der Dauer der Berufsausbildung.

Prüfende Stelle ist der entsprechende staatliche Prüfungsausschuß.

Dauer:

Die Dauer der Ausbildung beträgt bei Vollzeitunterricht zwei Jahre, in Teilzeitform vier Jahre.

Inhalte und Ablauf:

Die Inhalte der Ausbildung richten sich teilweise nach dem gewähltem Schwerpunkt (u. a. Technische Informatik, CNC-Systemtechnik, Technische Programmierung, Computer- und Kommunikationstechnik).

Im Pflichtteil der Ausbildung werden z. B. folgende Bereiche behandelt:

  • Deutsch
  • weitergeführte Fremdsprache
  • Kommunikation
  • Sozialkunde,
  • Rechtskunde
  • Zusammenarbeit und Führung
  • Mathematik
  • Physik
  • fachrichtungsorientierte Grundlagenausbildung
  • Technologien
  • Betriebsorganisation
  • fachrichtungs- und schwerpunktbezogene Planungstechniken
  • fachrichtungs- und schwerpunktbezogene Produktionstechniken

Im Wahlunterricht werden z. B. folgende Inhalte angeboten:

  • Arbeitspädagogik
  • Berufspädagogik
  • Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung
  • fachrichtungsspezifische Kurse
  • Projektarbeit.

Berufsausübung

Für Informatiker/Informatikerinnenbieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in fast allen Wirtschaftszweigen, z. B. im Groß-, Einzel- und Versandhandel, bei Banken und Versicherungen, Unternehmensberatungen und Wirtschafts- prüfungsgesellschaften, in EDV-Dienstleistungsunternehmen und bei Soft- und Hardwareherstellern. Auch in Verlagen, bei Energieversorgungsunternehmen, Speditionen, in der Luftfahrt, im Fahrzeug- und Maschinenbau oder in der öffentlichen Verwaltung und an wissenschaftlichen Hochschulen usw. eröffnen sich vielfältige Berufsausübungsmöglichkeiten.

Einsatzbereiche (beispielhaft mit Tätigkeiten):

Programmierer/in (Anwendungsentwicklung):

Programmieren (Codieren) fachlicher Anwendungsabläufe oder allgemeiner Dienstprogramme auf der Basis von ausführlichen und detaillierten Vorgaben, Konzeptionen und Analysen; Anwenden einer oder mehrer Programmiersprachen zur Entwicklung von Programmen, gegebenenfalls unter Verwendung von Dienstprogrammen; Nutzen der grundlegenden Entwicklungsumgebung, wie z. B. Dateien und/oder Datenbanken, Codegeneratoren, Dokumentations-Tools, Editiersystemen, Job-Control-Sprachen und Testhilfen

Operator/in:

Überwachen und Steuern von System- und Programmabläufen in Rechenzentren; Unterstützen von Generierungen; Unterstützen der Anwendungsentwicklung bei Problemen im Bereich der Programmläufe; Sicherstellen der Betriebsbereitschaft der Betriebssysteme, Datenbanksysteme und Hilfssysteme; Bearbeiten von Systemstörungen, Abstürzen, Unterbrechungen oder sonstigen Fehlern sowie deren Dokumentation; Steuern der Job-Läufe nach Priorität und Belastung

Organisator/in in der Anwendungsentwicklung:

Analysieren und konzeptionelles Entwickeln von Anwendungssystemen; Umsetzen fachlicher Abläufe in globale Konzepte für die programmtechnische Realisierung; Verantwortlichkeit für Qualität und Güte der Anwendungssysteme; Entwickeln von Vorgabekonzepten (Pflichtheften) auf der Basis der fachlichen Bedingungen und Notwendigkeiten; Aufbauen der Programmlogik und der Datenstrukturen; Durchführen von Prototyping, Schnittstellenanalyse, Grobkonzeption von Testvorgaben; Dokumentation von Anwendungskonzepten

Systemmanager/in:

Verwalten und Pflegen der eingesetzten Software; Durchführen des Software-engineerings, Betreuen der Softwareentwickler; Beraten der Systemprogrammierung in Fragen der Verwaltung und des Einsatzes der Software.

Berufliche Weiterbildung:

Teilnahme an Weiterbildungs- bzw. Spezialisierungslehrgängen in Form von Seminaren und Tagungen z. B. über Programmierung, Programmiersprachen, Expertensysteme und Künstliche Intelligenz, Systemanalyse, Softwareentwicklung, Systemprogrammierung, Datenschutzrecht usw.

Informatikkaufmann / -kauffrau

Berufsausbildung:

Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Die dreijährige Ausbildung erfolgt im wesentlichen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich.

3-jährige Berufsausbildung

Inhalte und Ablauf:

Ausbildungsinhalte, die im 1. Ausbildungsjahr vermittelt werden, sind u.a.:

  • wie ist der Ausbildungsbetrieb in den Punkten Beschaffung, Markt- und Kundenbeziehungen, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle organisiert,

  • welche marktgängigen Systeme der IuK-Technik gibt es und wie unterscheiden sie sich in bezug auf Einsatzbereiche, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit,

  • wie beurteilt man die Kompatibilität von Speicherbausteinen, Ein- und Ausgabekomponenten und Peripheriegeräten,

  • welche Programmierlogik und Programmiertechniken finden Anwendung,

  • wie stellt man Systeme zusammen, verbindet und testet sie.

Zwischenprüfung während des 2. Ausbildungsjahres

Im 2. und 3. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden z.B.:

  • wie man Angebote von Informations- und Telekommunikationsdiensten sowie die Konditionen zur Nutzung vergleicht,

  • wie man Störungen unter Einsatz von Diagnosewerkzeugen analysiert und behebt sowie die Fehlertypologie und Fehlerhäufigkeiten ermittelt,

  • wie man Projekte vorbereitet und Konzepte für Systemlösungen präsentiert,

  • wie man Datenmodelle entwickelt sowie Datenbankstrukturen festlegt,

  • wie man Systemlösungen in Zusammenarbeit mit den Benutzern einführt,

  • was beim Anpassen von Datenbanken an veränderte Anforderungen zu beachten ist,

  • wie man Bezugsquellen ermittelt, Leistungen ausschreibt und Vertragsverhandlungen führt,

  • welche Hard- und Softwarefehler, Bedienungsfehler und Probleme bei der Informations- und Arbeitsorganisation auftreten können und wie man Störungen analysiert und behebt,

  • wie man Benutzerschulungen plant und durchführt.

Ab dem 2. Ausbildungsjahr werden Ausbildungsinhalte branchenspezifisch vermittelt. Für folgende Branchen liegen Fachbereichspläne vor: Industrie, Handel, Banken, Versicherungen und Krankenhäuser.

Abschlußprüfung

Berufsausübung (ausgewählte Merkmale):

Nach abgeschlossener Berufsausbildung ergeben sich beispielsweise Ausübungsmöglichkeiten im Handel, in Banken, Versicherungen, in der Industrie, der Öffentlichen Verwaltung sowie in Krankenhäusern. Dort beraten und unterstützen Informatikkaufleute die Mitarbeiter beim Einsatz von Informations- und Kommunikations-(IuK-)Systemen zur Abwicklung betrieblicher Fachaufgaben und sind für die Systemverwaltung zuständig.

Tätigkeiten:

  • Analysieren von Geschäftsprozessen im Hinblick auf den Einsatz von IuK-Systemen,

  • Erarbeiten von Anforderungsprofilen, Bedarfsermittlung,

  • Auftragserteilung, Beschaffung und Einführung von IuK-Systemen,

  • Erstellen und Implementieren von Anwendungslösungen unter Beachtung fachlicher und wirtschaftlicher Aspekte,

  • Einsetzen von Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle,

  • Verwalten der IuK-Systeme,

  • Beraten über die Einsatzmöglichkeiten der IuK-Systeme - Betreuen und Schulen der Benutzer.

Arbeitsmittel/Werkzeuge/Material:

  • Informations- und Kommunikationssysteme,

  • Betriebsanleitungen, Programmbeschreibungen,

  • Tabellen, Listen, Programmstrukturen,

  • PC, Faxgerät, Drucker, Telefon, Kopierer,

  • Disketten, Software,

  • Vertragsformulare.

Umgang mit:

  • Kollegen, Vorgesetzten,

  • Mitarbeitern von Anbieter- und Herstellerfirmen.

Arbeitsort/Arbeitsumgebung:

  • Büroräume,

  • Rechenzentren.

Berufliche Weiterbildung

Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten:

Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren, z.B. über Wirtschaftsdatenbanken und Retrievalsprachen, objektorientierte Softwareentwicklung, Testmethodik, Programmverifikation, Optimierung von Programmen, Systemmanagement, EDV-Projekt management, PC-Vernetzung, Multimedia, Internet.

Aufstiegsfortbildung (nach entsprechender Berufspraxis):

  • Techniker/in der Betriebsinformatik,

  • Informatiker/in (staatlich geprüft),

  • Computer und Kommunikationstechnik Informatik-Betriebswirt/in (VWA),

  • Informatikfachwirt/in.

Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker/in

Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Die dreijährige Ausbildung erfolgt im wesentlichen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich.

3jährige Berufsausbildung

Inhalte und Ablauf:

Laut Ausbildungsrahmenplan lernen die Auszubildenden beispielsweise in den ersten beiden Ausbildungsjahren:

  • welche Unterschiede die marktüblichen Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik z.B. in bezug auf Einsatzbereich, Leistungsfähigkeit oder Wirtschaftlichkeit aufweisen,

  • worin sich verschiedene Speichermedien sowie Ein- und Ausgabegeräte unterscheiden und in welchen Bereichen sie jeweils eingesetzt werden,
  • wie man Hardware, Anwendungsprogramme und Betriebssysteme installiert und konfiguriert,
  • wie man Geräte, Leitungen, Verteiler und Steckverbindungen am Baukörper und an den Einrichtungen des Kunden montiert,
  • wie man den Isolationswiderstand mißt,
  • wie man Kunden informiert, berät und auf ihre Interessen eingeht,
  • wie man technische Unterlagen, Dokumentationen und Handbücher in deutscher und englischer Sprache liest und auftragsbezogen auswertet,
  • wie man die Programmierlogik und Programmiermethoden anwendet,
  • wie Marktbeobachtungen durchzuführen sind und worauf man beim Vergleich von Preisen, Leistungen und Konditionen von Wettbewerbern achten muß,
  • wie Systeme gepflegt werden.

Zwischenprüfung während des 2. Ausbildungsjahres

Im 3. Ausbildungsjahr wird beispielsweise vermittelt:

  • wie man Störungsmeldungen entgegennimmt und Vorschläge zur Störungsbeseitigung unterbreitet,
  • wie man Produktschulungen plant und durchführt,
  • wie man die für das Einsatzgebiet typischen Produkte, Prozesse und Verfahren im Hinblick auf die Anforderungen an Systemlösungen analysiert und in ein Lösungskonzept umsetzt,
  • wie die zu einem Projekt gehörenden Fremdleistungen zu koordinieren sind.

Abschlußprüfung

Berufsausübung (ausgewählte Merkmale):

Nach abgeschlossener Berufsausbildung bieten sich berufliche Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Service, Vertrieb und Installation von Informations- und (Tele-)Kommunikationssystemen. IT-System-Elektroniker stehen den Kunden als qualifizierte Ansprechpartner in allen Sparten der Computer-, Software- und Telekommunikationsindustrie, einschließlich Mobilfunk und Multimedia, zur Verfügung.

Tätigkeiten:

  • Informieren und Beraten von Kunden in bezug auf Nutzungsmöglichkeiten informations- und telekommunikationstechnischen Geräte und Systeme,
  • Installieren und Konfigurieren der Geräte und Systeme,
  • Installieren von Stromversorgungen,
  • Aufstellen der informations- und telekommunikationstechnischen Geräte unter Beachtung ergonomischer Gesichtspunkte,
  • Durchführen von Wartungsarbeiten,
  • Analysieren und Beheben von Fehlern unter Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen,
  • Einweisen der Benutzer in die Bedienung der Systeme,
  • Abrechnen der erbrachten Serviceleistungen.

Arbeitsmittel/Werkzeuge/Material:

  • Informations- und kommunikationstechnische Geräte, Komponenten, Zubehör, Soft- und Hardware
  • Technische Unterlagen, Dokumentationen, Handbücher
  • Meßgeräte, u.a. Spannungsprüfer, Widerstandsmeßgeräte, Universalprüfgeräte
  • Befestigungs- und Installationsmaterial wie Schrauben, Nägel, Dübel, Drähte, Klemmen, Leitungen
  • Tarife, Statistiken, Preislisten, Tabellen, Zeitpläne.

Umgang mit:

  • Kunden, Kollegen, Vorgesetzten

Arbeitsort/Arbeitsumgebung:

  • Büroräume, Werkstätten, Rechenzentren, beim Kunden.

Berufliche Weiterbildung:

Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten:

Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren, z.B. über Digital- oder Analogtechnik, Wartungselektronik, Informationstechnische Verkabelung, Mikro- und Prozeßrechnertechnik, Netzwerk-Technologie, Hochgeschwindigkeitsnetzwerke oder Fehlersuche an Schnittstellen und Datenleitungen.

Aufstiegsfortbildung (nach entsprechender Berufspraxis):

  • Industriemeister/in der Fachrichtung Elektrotechnik
  • Techniker/in der Fachrichtungen Elektrotechnik, Feinwerktechnik oder Technische Informatik
  • Technische/r Fachwirt/in- Elektro
  • Techniker/in für Betriebswissenschaft.

 

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