Berufe und Tätigkeiten bei der AM Informatik
In der AM Informatik GmbH gibt es verschiedenste Berufsbilder.
Es gibt Informatiker. Der Informatiker arbeitet zum Beispiel an
dem Webauftritt der Volksfürsorge. Dies tut er, indem er die Vorschau
erstellt oder die Texte bearbeitet. Es gibt jedoch auch noch andere
Berufsbilder wie zum Beispiel die Hardwarespezialisten; ihre Aufgabe
ist es, die Computer im ganzen Volksfürsorge Haus am Leben zu erhalten.
Sie beheben hauptsächlich Probleme mit der Hardware, jedoch arbeiten
sie oft auch im Softwarebereich. Daher haben diese Leute auch viel
Ahnung von der Software, mit der im Haus gearbeitet wird.
Ich habe außerdem einmal mit einer Frau aus dem Betriebsrat
gesprochen. Der Betriebsrat hat die Aufgabe, Kollegen oder Mitarbeiter
zu vertreten. Er schützt sie vor Entlasungen, vor unbezahlten Überstunden,
und er guckt der Geschäftsleitung auf die Finger, damit alles seine
Ordnung hat. In der AM Informatik gab es nicht viele Entlassungen
nach der Trennung der AM Informatik und der Volksfürsorge, sondern
viele Mitarbeiter der AM Informatik haben gekündigt, da sie nicht
wußten wie es jetzt weiter geht.
In der AM Informatik sind die Informatiker hauptsächlich angelernte
Informatiker, das heißt, sie sind keine studierten Informatiker.
Sie sind umgeschulte Mathematiker, Elektriker oder Versicherungsverkäufer.
Die Leute, die heute jedoch eingestellt werden, sind studierte Informatiker.
Früher, als man so viele Leute umschulte, gab es den Beruf Informatiker
noch gar nicht, er mußte erst erstellt werden, daher wurden Leute
gerne aus anderen Berufen zum "Informatiker" gemacht.
Da die AM Informatik GmbH für die Volksfürsorge arbeitet, arbeiten
die Mitarbeiter beider Firmen eng zusammen. Zum Beispiel treffen
sich die Leute, die das Web prorammieren sollen, mit denen, die
für das Marketing der Volksfürsorge zuständig sind. Sie besprechen
dann Probleme, die entstanden sind und wie man sie lösen kann. Deshalb
ist es schwer, bei so einer Firma ein Berufsbild zu bestimmen. Die
AM Informatik GmbH bietet auch eine Ausbildung zum Fachinformatiker
an.
Es ist so, dass der klassische Beruf Informatiker sich verändert,
viele Grafikarbeiten kann man jetzt mit Programmen wie Dreamweaver
erledigen. Jedoch ist es so, dass die meiste Arbeit noch daraus
besteht ganz normale Programme zu schreiben. Die müssen dann auf
dem Großrechner bearbeitet werden. Der Informatiker ist ein zukunftsorientierter
Beruf, da in der Welt bald alles nur noch über Computer läuft.
Als nächstes stelle ich einige Berufe vor mit denen ich während
meines Praktikums in Kontakt gekommen bin:
Ausbildung:
Bei der Ausbildung zum Informatiker/zur Informatikerin handelt
es sich um eine berufliche Fortbildung, die an Fachschulen durchgeführt
wird.
Zugangsvoraussetzungen sind in der Regel:
Realschulabschluß oder gleichwertiger Bildungsstand, Abschluß
der Berufsschule und Abschlußprüfung in einem für die gewählte Fachrichtung
zugelassenen Ausbildungsberuf Berufstätigkeit von ungefähr 3 Jahren,
abhängig von der Dauer der Berufsausbildung.
Prüfende Stelle ist der entsprechende staatliche Prüfungsausschuß.
Dauer:
Die Dauer der Ausbildung beträgt bei Vollzeitunterricht zwei
Jahre, in Teilzeitform vier Jahre.
Inhalte und Ablauf:
Die Inhalte der Ausbildung richten sich teilweise nach dem gewähltem
Schwerpunkt (u. a. Technische Informatik, CNC-Systemtechnik, Technische
Programmierung, Computer- und Kommunikationstechnik).
Im Pflichtteil der Ausbildung werden z. B. folgende Bereiche
behandelt:
- Deutsch
- weitergeführte Fremdsprache
- Kommunikation
- Sozialkunde,
- Rechtskunde
- Zusammenarbeit und Führung
- Mathematik
- Physik
- fachrichtungsorientierte Grundlagenausbildung
- Technologien
- Betriebsorganisation
- fachrichtungs- und schwerpunktbezogene Planungstechniken
- fachrichtungs- und schwerpunktbezogene Produktionstechniken
Im Wahlunterricht werden z. B. folgende Inhalte angeboten:
- Arbeitspädagogik
- Berufspädagogik
- Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung
- fachrichtungsspezifische Kurse
- Projektarbeit.
Berufsausübung
Für Informatiker/Informatikerinnenbieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten
in fast allen Wirtschaftszweigen, z. B. im Groß-, Einzel- und Versandhandel,
bei Banken und Versicherungen, Unternehmensberatungen und Wirtschafts-
prüfungsgesellschaften, in EDV-Dienstleistungsunternehmen und bei
Soft- und Hardwareherstellern. Auch in Verlagen, bei Energieversorgungsunternehmen,
Speditionen, in der Luftfahrt, im Fahrzeug- und Maschinenbau oder
in der öffentlichen Verwaltung und an wissenschaftlichen Hochschulen
usw. eröffnen sich vielfältige Berufsausübungsmöglichkeiten.
Einsatzbereiche (beispielhaft mit Tätigkeiten):
Programmierer/in (Anwendungsentwicklung):
Programmieren (Codieren) fachlicher Anwendungsabläufe oder allgemeiner
Dienstprogramme auf der Basis von ausführlichen und detaillierten
Vorgaben, Konzeptionen und Analysen; Anwenden einer oder mehrer
Programmiersprachen zur Entwicklung von Programmen, gegebenenfalls
unter Verwendung von Dienstprogrammen; Nutzen der grundlegenden
Entwicklungsumgebung, wie z. B. Dateien und/oder Datenbanken, Codegeneratoren,
Dokumentations-Tools, Editiersystemen, Job-Control-Sprachen und
Testhilfen
Operator/in:
Überwachen und Steuern von System- und Programmabläufen in Rechenzentren;
Unterstützen von Generierungen; Unterstützen der Anwendungsentwicklung
bei Problemen im Bereich der Programmläufe; Sicherstellen der Betriebsbereitschaft
der Betriebssysteme, Datenbanksysteme und Hilfssysteme; Bearbeiten
von Systemstörungen, Abstürzen, Unterbrechungen oder sonstigen Fehlern
sowie deren Dokumentation; Steuern der Job-Läufe nach Priorität
und Belastung
Organisator/in in der Anwendungsentwicklung:
Analysieren und konzeptionelles Entwickeln von Anwendungssystemen;
Umsetzen fachlicher Abläufe in globale Konzepte für die programmtechnische
Realisierung; Verantwortlichkeit für Qualität und Güte der Anwendungssysteme;
Entwickeln von Vorgabekonzepten (Pflichtheften) auf der Basis der
fachlichen Bedingungen und Notwendigkeiten; Aufbauen der Programmlogik
und der Datenstrukturen; Durchführen von Prototyping, Schnittstellenanalyse,
Grobkonzeption von Testvorgaben; Dokumentation von Anwendungskonzepten
Systemmanager/in:
Verwalten und Pflegen der eingesetzten Software; Durchführen
des Software-engineerings, Betreuen der Softwareentwickler; Beraten
der Systemprogrammierung in Fragen der Verwaltung und des Einsatzes
der Software.
Berufliche Weiterbildung:
Teilnahme an Weiterbildungs- bzw. Spezialisierungslehrgängen
in Form von Seminaren und Tagungen z. B. über Programmierung, Programmiersprachen,
Expertensysteme und Künstliche Intelligenz, Systemanalyse, Softwareentwicklung,
Systemprogrammierung, Datenschutzrecht usw.

Berufsausbildung:
Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf
nach dem Berufsbildungsgesetz. Die dreijährige Ausbildung erfolgt
im wesentlichen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Unter
bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer
möglich.
3-jährige Berufsausbildung
Inhalte und Ablauf:
Ausbildungsinhalte, die im 1. Ausbildungsjahr vermittelt
werden, sind u.a.:
-
wie ist der Ausbildungsbetrieb in den Punkten
Beschaffung, Markt- und Kundenbeziehungen, Kaufmännische Steuerung
und Kontrolle organisiert,
-
welche marktgängigen Systeme der IuK-Technik
gibt es und wie unterscheiden sie sich in bezug auf Einsatzbereiche,
Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit,
-
wie beurteilt man die Kompatibilität von Speicherbausteinen,
Ein- und Ausgabekomponenten und Peripheriegeräten,
-
welche Programmierlogik und Programmiertechniken
finden Anwendung,
-
wie stellt man Systeme zusammen, verbindet
und testet sie.
Zwischenprüfung während des 2. Ausbildungsjahres
Im 2. und 3. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden
z.B.:
-
wie man Angebote von Informations- und Telekommunikationsdiensten
sowie die Konditionen zur Nutzung vergleicht,
-
wie man Störungen unter Einsatz von Diagnosewerkzeugen
analysiert und behebt sowie die Fehlertypologie und Fehlerhäufigkeiten
ermittelt,
-
wie man Projekte vorbereitet und Konzepte für
Systemlösungen präsentiert,
-
wie man Datenmodelle entwickelt sowie Datenbankstrukturen
festlegt,
-
wie man Systemlösungen in Zusammenarbeit mit
den Benutzern einführt,
-
was beim Anpassen von Datenbanken an veränderte
Anforderungen zu beachten ist,
-
wie man Bezugsquellen ermittelt, Leistungen
ausschreibt und Vertragsverhandlungen führt,
-
welche Hard- und Softwarefehler, Bedienungsfehler
und Probleme bei der Informations- und Arbeitsorganisation auftreten
können und wie man Störungen analysiert und behebt,
-
wie man Benutzerschulungen plant und durchführt.
Ab dem 2. Ausbildungsjahr werden Ausbildungsinhalte
branchenspezifisch vermittelt. Für folgende Branchen liegen Fachbereichspläne
vor: Industrie, Handel, Banken, Versicherungen und Krankenhäuser.
Abschlußprüfung
Berufsausübung (ausgewählte Merkmale):
Nach abgeschlossener Berufsausbildung ergeben sich
beispielsweise Ausübungsmöglichkeiten im Handel, in Banken, Versicherungen,
in der Industrie, der Öffentlichen Verwaltung sowie in Krankenhäusern.
Dort beraten und unterstützen Informatikkaufleute die Mitarbeiter
beim Einsatz von Informations- und Kommunikations-(IuK-)Systemen
zur Abwicklung betrieblicher Fachaufgaben und sind für die Systemverwaltung
zuständig.
Tätigkeiten:
-
Analysieren von Geschäftsprozessen im Hinblick
auf den Einsatz von IuK-Systemen,
-
Erarbeiten von Anforderungsprofilen, Bedarfsermittlung,
-
Auftragserteilung, Beschaffung und Einführung
von IuK-Systemen,
-
Erstellen und Implementieren von Anwendungslösungen
unter Beachtung fachlicher und wirtschaftlicher Aspekte,
-
Einsetzen von Methoden der Projektplanung,
-durchführung und -kontrolle,
-
Verwalten der IuK-Systeme,
-
Beraten über die Einsatzmöglichkeiten der IuK-Systeme
- Betreuen und Schulen der Benutzer.
Arbeitsmittel/Werkzeuge/Material:
-
Informations- und Kommunikationssysteme,
-
Betriebsanleitungen, Programmbeschreibungen,
-
Tabellen, Listen, Programmstrukturen,
-
PC, Faxgerät, Drucker, Telefon, Kopierer,
-
Disketten, Software,
-
Vertragsformulare.
Umgang mit:
Arbeitsort/Arbeitsumgebung:
-
Büroräume,
-
Rechenzentren.
Berufliche Weiterbildung
Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten:
Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren,
z.B. über Wirtschaftsdatenbanken und Retrievalsprachen, objektorientierte
Softwareentwicklung, Testmethodik, Programmverifikation, Optimierung
von Programmen, Systemmanagement, EDV-Projekt management, PC-Vernetzung,
Multimedia, Internet.
Aufstiegsfortbildung (nach entsprechender Berufspraxis):
-
Techniker/in der Betriebsinformatik,
-
Informatiker/in (staatlich geprüft),
-
Computer und Kommunikationstechnik Informatik-Betriebswirt/in
(VWA),
-
Informatikfachwirt/in.

Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf
nach dem Berufsbildungsgesetz. Die dreijährige Ausbildung erfolgt
im wesentlichen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Unter
bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer
möglich.
3jährige Berufsausbildung
Inhalte und Ablauf:
Laut Ausbildungsrahmenplan lernen die Auszubildenden
beispielsweise in den ersten beiden Ausbildungsjahren:
Zwischenprüfung während des 2. Ausbildungsjahres
Im 3. Ausbildungsjahr wird beispielsweise vermittelt:
- wie man Störungsmeldungen entgegennimmt und Vorschläge zur
Störungsbeseitigung unterbreitet,
- wie man Produktschulungen plant und durchführt,
- wie man die für das Einsatzgebiet typischen Produkte, Prozesse
und Verfahren im Hinblick auf die Anforderungen an Systemlösungen
analysiert und in ein Lösungskonzept umsetzt,
- wie die zu einem Projekt gehörenden Fremdleistungen zu
koordinieren sind.
Abschlußprüfung
Berufsausübung (ausgewählte Merkmale):
Nach abgeschlossener Berufsausbildung bieten sich berufliche
Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Service, Vertrieb und Installation
von Informations- und (Tele-)Kommunikationssystemen. IT-System-Elektroniker
stehen den Kunden als qualifizierte Ansprechpartner in allen Sparten
der Computer-, Software- und Telekommunikationsindustrie, einschließlich
Mobilfunk und Multimedia, zur Verfügung.
Tätigkeiten:
- Informieren und Beraten von Kunden in bezug auf Nutzungsmöglichkeiten
informations- und telekommunikationstechnischen Geräte und Systeme,
- Installieren und Konfigurieren der Geräte und Systeme,
- Installieren von Stromversorgungen,
- Aufstellen der informations- und telekommunikationstechnischen
Geräte unter Beachtung ergonomischer Gesichtspunkte,
- Durchführen von Wartungsarbeiten,
- Analysieren und Beheben von Fehlern unter Einsatz von Experten-
und Diagnosesystemen,
- Einweisen der Benutzer in die Bedienung der Systeme,
- Abrechnen der erbrachten Serviceleistungen.
Arbeitsmittel/Werkzeuge/Material:
- Informations- und kommunikationstechnische Geräte, Komponenten,
Zubehör, Soft- und Hardware
- Technische Unterlagen, Dokumentationen, Handbücher
- Meßgeräte, u.a. Spannungsprüfer, Widerstandsmeßgeräte, Universalprüfgeräte
- Befestigungs- und Installationsmaterial wie Schrauben, Nägel,
Dübel, Drähte, Klemmen, Leitungen
- Tarife, Statistiken, Preislisten, Tabellen, Zeitpläne.
Umgang mit:
- Kunden, Kollegen, Vorgesetzten
Arbeitsort/Arbeitsumgebung:
- Büroräume, Werkstätten, Rechenzentren, beim Kunden.
Berufliche Weiterbildung:
Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten:
Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren, z.B. über
Digital- oder Analogtechnik, Wartungselektronik, Informationstechnische
Verkabelung, Mikro- und Prozeßrechnertechnik, Netzwerk-Technologie,
Hochgeschwindigkeitsnetzwerke oder Fehlersuche an Schnittstellen
und Datenleitungen.
Aufstiegsfortbildung (nach entsprechender Berufspraxis):
- Industriemeister/in der Fachrichtung Elektrotechnik
- Techniker/in der Fachrichtungen Elektrotechnik, Feinwerktechnik
oder Technische Informatik
- Technische/r Fachwirt/in- Elektro
- Techniker/in für Betriebswissenschaft.
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