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Basilica di San Marco

(von Julia von Ahn, Miriam Tasche und Carina Barthels)

Die Basilika di San Marco ist ein einmaliges Monument der mittelalter- lichen Kunst. Sie entstand auf einer noch älteren Basilika, in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Die Sankt Markus Basilika besitzt eine Sammlung kostbarer Zeugnisse der byzantini- schen, romanischen, gotischen Kunst sowie aus der Renaissancezeit. Ein glänzendes Mosaikgewebe, Meisterwerk von Byzanz und Venedig, bedeckt die Wände und die Bögen der Schiffe; orientalische und griechischen Marmor erblickt man überall. Das Presbyterium ist durch eine Ikonostase geschlossen, auf der sich Statuen befinden. Oberhalb des Altars, wo die sterblichen Überreste des Heiligen Markus aufbewahrt sind, befindet sich ein wunderbarer Tabernakel aus dem 13. Jahrhundert, der von vier Säulen getragen wird. Die Fassade mit verschiedenartiger Säulenordnung und Arkaden mit Mosaikdekorationen aus dem 13.-14. Jahrhundert und nachfolgenden Jahrhunderten, ist heute mit den Kopien des berühmten "Viergespann" geschmückt. Die Basilika ist auf dem Dach mit Ziertürmchen und vergoldeten Kuppeln gekrönt. Von den Galerien aus, auf den antiken Emporen, kann man die Mosaikzyklen auf den kleineren Schiffen, der sich unter den Bögen und unter den Kuppeln befindlichen besser sehen bzw. bewundern und gelangt von dort aus zum offenen Bogengang.

Campanile di San Marco  

Mit dem Bau des Kampinale wurde ungefähr im Jahre 900 begonnen, fertiggestellt wurde er im 12. Jh., teilweise erneuert Anfang des 16. Jahrhunderts. Er stürzte unerwartet im Jahre 1902 ein und wurde nach den ursprünglichen Originalplänen, 1912 wieder rekonstruiert. Von der Turmzelle aus hat man einen unwahrscheinlich schönen Rundblick über Venedig und seine Umgebung bis zum Voralpengebirge. Am Fuß des Kampanile befinden sich die "Loggetta", Werk des Baumeisters "Sansovino", der auch die Skulpturen schuf (1540).

Unser persönlicher Eindruck:
Wir fanden den Piazza di San Marco sehr schön und aufregend, denn es ist ein Treffpunkt aller Nationalitäten.  Wo man auch hinsieht, überall füttern verschieden sprechende Leute die Tauben, die sich zu Tausenden auf dem Piazza di San Marco tummeln.  Auf dem Piazza di San Marco wird man von den vielen fliegenden Händlern geradezu aufgefordert zu handeln. Denn wer in Venedig nicht handelt, wird leicht, was die Preise angeht, "übers Ohr gehauen". Es gehen sehr viel Bürger über den Piazza di San Marco, um gefälschte Taschen oder selbstgemachtes Touristen-Spielzeug zu ver(-handeln)kaufen.

Der Markusplatz - aufgenommen vom Campanile (Julias Foto)